DIALux evo 14 und Revit: Ein nahtloser Workflow für die Lichtplanung

Lichtplanungsprojekte werden immer komplexer, Prozesse digitaler und die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Gewerken immer wichtiger. Genau hier setzen wir an. Unser Ziel ist es, DIALux zu einem Werkzeug weiterzuentwickeln, das die gesamte Lichtplanung abdeckt und dich dabei unterstützt, deine Arbeit so effizient wie möglich zu gestalten.
Ein zentraler Baustein dafür ist die enge Zusammenarbeit mit anderen Programmen, die die BIM-Methode unterstützen. Mit der nächsten Version DIALux evo 14 haben wir einen wichtigen Baustein im Workflow dazu gefügt, Autodesk Revit.
Was haben wir schon erreicht?
Die BIM-Methode lebt vom strukturierten Austausch von Informationen über den gesamten Planungsprozess hinweg. Dabei arbeiten alle Beteiligten mit einem gemeinsamen Datenstand, einer sogenannten Common Data Environment. Genau dieses Prinzip unterstützt DIALux bereits heute: Gebäudemodelle und Planungsinformationen können offen und softwareübergreifend ausgetauscht werden, ohne an ein proprietäres System gebunden zu sein. Diesen Bereich haben wir mit den Schnittstellen zu DDSCad, Vectorworks und Metaroom bereits gut abgedeckt. Allerdings gibt es auch Formate, die an ein System gebunden sind wie beispielweise Revit.

Revit und DIALux: So funktioniert der Prozess
Mit der Version, DIALux evo 14, können wir auch diese Schnittstelle problemlos abdecken. Bald kannst du deine Modelldaten über ein Plug-In mühelos zwischen den Programmen austauschen

Und so funktioniert es:
Du erstellst dein Gebäudemodell ganz einfach in Autodesk Revit. Sobald es fertig ist, kannst du über das Dateimenü eine IFC-Datei exportieren.
Wenn dein Projekt aus mehreren Teilmodellen besteht, kannst du diese beim Export zusammenführen, um sie anschließend nach DIALux zu importieren.
Mit einem Klick auf Export wird das proprietäre Revit-Modell in eine IFC-Datei umgewandelt. Diese kannst du anschließend als DIALux Pro Nutzer direkt in DIALux importieren und deine Lichtplanung kann starten. Leuchten lassen sich direkt im Modell platzieren. Dabei erkennt DIALux automatisch die in Revit angelegten Spaces, ordnet die Leuchten korrekt zu und dokumentiert sowohl Position als auch Montageort.
Und natürlich endet der Workflow hier nicht.
Möchtest du deine Lichtplanung wieder nach Revit zurückspielen, exportierst du das Projekt einfach erneut als IFC-Datei aus DIALux.
Anschließend lädst du das demnächst verfügbare DIALux evo Revit Add In.
Das Plugin liest die Informationen automatisch aus dem IFC-Modell aus und platziert die verwendeten Leuchten als Revit Families exakt an der richtigen Position. Du siehst sofort die komplette Modellstruktur, inklusive Etagen, Spaces und zugehöriger Leuchten.
Klickst du eine Leuchte an, stehen dir in Revit alle relevanten Produktinformationen zur Verfügung, standardisiert nach ANSI / IES TM-32-24.
Auch Vorplanungen aus Revit sind kein Problem
Falls die Lichtplanung zunächst direkt in Revit erfolgt ist, funktioniert auch dieser Workflow problemlos. Bereits platzierte Leuchten werden beim Import in DIALux als Platzhalterleuchten übernommen. Diese enthalten zwar keine fotometrischen Daten, sind aber eindeutig gekennzeichnet und orientieren sich an den Revit-Objekten. Mit wenigen Klicks kannst du sie gegen reale Leuchten austauschen und deine Planung fortsetzen.

Ausblick
Mit DIALux evo 14 und dem neuen Revit Add-In machen wir einen großen Schritt in Richtung durchgängiger, effizienter BIM-Lichtplanung. Der Release steht kurz bevor, wir halten dich auf dem Laufenden!
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